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Kata ist eine Abfolge genau festgelegter Abwehr- und Angriffstechniken gegen
mehrere imaginäre Gegner. Man unterscheidet rund fünfzig verschiedene Katas, deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen. |
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| Die Grundkata im Karate |
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| Heian-Kata |
| Die Heian-Kata's sind eine Gruppe von fünf Kata's, die die wichtigsten Bewegungsprinzipien und Grundtechniken des Shotokan-Karate enthalten. Yasutsune Itosu hat die Heian-Kata's aus Kanku-dai entwickelt. Das Charakteristische an den Heian-Kata's ist, dass jede Kata mit einer Abwehr beginnt. Heian war eine Epoche in Japan (794-1185) und setzt sich aus den Zeichen "Heiwa" (Friede) und "Antei" (Ruhe) zusammen.
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| Heian Shodan |
Enthält die zwei Grundstellungen Zenkutsu-dachi und Kokutsu-dachi. Sie schult hauptsächlich die Abwehrtechniken Gedan-Barai, Age-Uke und Shuto-Uke |
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| Heian Nidan |
Der Embusen der Kata ähnelt der der Heian-Shodan. Das wichtigste Merkmal der Heian-Nidan sind die Gyaku-Techniken. Weiterhin enthält die Kata zwei Fußtritte - Yoko-Geri-Keage und Mae-Geri. |
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| Heian Sandan |
In dieser Kata wird die Grundstellung Kiba-Dachi geschult. Sie dient als Basis für die späteren Tekki-Kata's. |
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| Heian Yondan |
Heian Yondan ist die Vierte der Heian-Kata's. Sie wird durch verschiedene doppelte Abwehrformen gekennzeichnet. |
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| Heian Godan |
Sie ist die letzte und umfangreichste der Heian-Kata's. Als außergewöhnliches Element enthält Sie eine Sprungtechnik. Die Ausführung der Kata stellt hohe Ansprüche an Rhythmus und Timing. |
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| Tekki-Kata |
| Die Tekki-Kata's sind eine Gruppe von drei Kata's - Tekki-Shodan, Tekki-Nidan und Tekki-Sandan. Ihr wichtigstes Merkmal ist die Stellung Kiba-Dachi (Reiterstand). Der Embusen der drei Kata's verläuft geradlinig.
Die Zeichen für Tekki bedeuten "Eisen" und "Reiter". |
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| Bei den höheren Kata gibt es oftmals zwei Formen einer Kata, wobei die Namen mit "Dai" bzw. "Sho" enden. Dabei steht "Dai" für die Benutzung größerer Bewegungen, "Sho" für kleinere Bewegungen. |
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Bassai-Dai und Bassai-Sho |
Eine sehr kraftvolle Kata, was auch in ihrem Namen zum Ausdruck kommt. Er bedeutet: "Die Mauer zerstören" |
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Kanku-Dai und Kanku-Sho |
Die erste Bewegung der Kata gab ihr den Namen "Himmelsschau" |
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| Hangetsu |
Der häufigste Stand in dieser Kata ist der Hangetsu-Dachi (Halbmondstellung), darauf beruht auch Ihre Bezeichnung "Halbmond". |
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| Empi |
In dieser Kata wird die Hüfte sehr viel auf und ab bewegt, was an den "Flug der Schwalbe" erinnert. |
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| Jion |
Der Name steht für "Liebe und Güte". Die sanften Bewegungen dieser Kata lassen an die vollendete Reife Buddhas denken. Die Übung der Kata vermittelt die vollkommene Harmonie in der Bewegung, das Gleichgewicht des Geistes und zu einem direkten, wirkungsvollen Kampfstil. |
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| Jitte |
Die Jitte soll den Kampf gegen 10 Gegner lehren, daher lautet ihr Name "10 Hände". |
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| Sochin |
Der Hauptstand in dieser Kata ist der Sochin-Dachi, ihr Name steht für "Stärke und Ruhe". |
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| Wankan | Die Wankan ist die kürzeste Shotokan-Kata. Ihr Name bedeutet "König und Krone" |
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| Chinte | Die "seltene Hand" soll wohl ausdrücken, daß viele Bewegungen der Chinte für den Shotokan-Stil eher ungewönhlich sind und selten benutzt werden. |
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| Unsu | Eine der ersten Bewegungen wird interpretiert als das Wegschieben von Wolken mit den Händen. Daher rührt auch ihr Name: "Hand in den Wolken" |
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Nijûshiô "24 Schritte"
| Die Kata hatte früher den Namen "NISESHI". Sensei Funakoshi nannte diese Kata in Nijushio um. Die Ähnlichkeit der Form mit der Unsu deutet auf eine Verwandtschaft der beiden Kata's hin. Die aufeinanderfolgenden Techniken sind sehr rhythmisch. Langsame und schnelle Bewegungen werden wechselweise ausgeführt. |
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Gojushio-dai, shô "54 Schritte" | Sie ist die höchstentwickelte Kata. Sensei Funakoshi nannte sie auch "HOTAKU" (Spechtklopfen). Die Gojushio-Kata ist eine der ältesten okinawanischen Formen. Sie enthält blitzartige Wechsel von langsame ruhig Bewegungen in schnelle dynamische Bewegungen. |
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